Die Geschichte der NPD

Über 50 Jahre Kampf für Frieden, Freiheit und Souveränität

1964 - 1968

Gründung und erste Erfolge

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) wurde am 28. November 1964 in Hannover gegründet. In ihr fanden sich in erster Linie Politiker des bis dahin parteifreien Raums mit Patrioten zusammen, die bereits in anderen Parteien (z. B. Deutsche Partei-DP, Deutsche Reichspartei-DRP, Gesamtdeutsche Partei-GDP, Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten-BHE) gearbeitet hatten, um gemeinsam mit neuer Kraft und

1969

Die Bundestagswahl von 1969

Anläßlich des NPD-Bundeskongresses 1969 in Stuttgart mußten erst Gerichtsvollzieher die Schlösser der Saaltüren aufbrechen. Sie verschafften damit einem Gerichtsurteil Geltung, das der NPD trotz Weigerung der Stadt Stuttgart das Recht zubilligte, in den angemieteten Hallen auch tagen zu können. Der Stuttgarter Magistrat dachte jedoch nicht daran, das Urteil zu respektieren, und ließ den Halleneingang verschlossen.

1970 - 1990

nach 1969 – schwere Zeiten

In der Reichshauptstadt Berlin ist unterdessen immer unverhüllter das Zusammenwirken zwischen Besatzungsmächten und „deutschen Volksvertretern“ deutlich geworden. 1974 verboten die drei Westalliierten (USA, Großbritannien, Frankreich) auf Bitten des Senats von Berlin ohne Angabe von Gründen der NPD, zu den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus zu kandidieren.

1990 - 2000

Der Wiederaufstieg in den 90er Jahren

Zu Beginn der 90er Jahre versuchten der damalige Parteivorsitzende Martin Mußgnug und andere Funktionäre die schleichende Auflösung der NPD zugunsten der von ihnen in Leben gerufenen Deutschen Allianz, der späteren Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH), zu nutzen. Sie hatten sich aber völlig verrechnet, das neue Selbstbewußtsein der NPD setzte ihrem Treiben ein Ende. Der Parteivorstand setzte den früheren stellvertretenen Fraktionsvorsitzenden der NPD im bayerischen Landtag Walter Bachmann als kommissarischen Parteivorsitzenden ein. Die dann folgenden Bundes- und Landesparteitage bewiesen eindrucksvoll den Willen der Parteibasis, die NPD nicht für äußerst zweifelhafte Unternehmen aufgeben zu wollen.

2000 - 2003

Jahrhundertwende und erstes Verbotsverfahren

Am 30. Januar 2001 reichte die Bundesregierung den etwa 1500 Seiten umfassenden Verbotsantrag gegen die NPD beim Bundesverfassungsgericht ein. Die anderen beiden Verfassungsorgane Bundestag und Bundesrat folgten wenig später mit ähnlichen Anträgen. Die Parteiführung entschloß sich zu einer offensiven Verteidigung und beauftrage die Rechtsanwälte Horst Mahler und Dr. Hans Günter Eisenecker mit der Verteidigung der NPD. Schon am 20. April 2001 reichten diese die Erwiderungsschrift der NPD beim Bundesverfassungsgericht ein.

2004 - 2008

Einzug in zwei Landtage

Aufbauend auf den Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 1998 wurde Sachsen Arbeitsschwerpunkt der NPD. Folgerichtig gelang im September 2004 mit 9,2% der Zweitstimmen der Einzug der NPD in den sächsischen Landtag. Für den Erfolg war nicht nur die professionelle Arbeit der Wahlkampfmannschaft um Holger Apfel bedeutend, sondern auch das Parteivorstand der NPD nach Verahndlungen des Partievorsitzenden Udo Voigt mit dem Parteivorsitzenden der DVU, Dr. Gerhard Frey, den „Deutschlandpakt“ abschloß. In diesem Abkommen wurde geregelt, welche der beiden Parteien zu welcher Wahl auf Landes-, Bundes- und Europaebene antritt.

2009 - . . .

In die Zukunft…

Im Jahr 2009, einem sogenannten „Superwahljahr“, gelingt der NPD erstmalig der Wiedereinzug in einen bundesdeutschen Landtag. In Sachsen nimmt die neue Fraktion in veränderter Formation ihre Arbeit auf. Leider scheitert der Einzug in den Thüringer Landtag knapp. Die Kameraden vor Ort lassen sich aber nicht entmutigen und planen umgehend für den Wahltermin im Jahr 2014.

ZUKUNFT
Die Parteivorsitzenden der NPD

Frank Franz

Vorsitzender seit 2014

Holger Apfel

Vorsitzender 2011 - 2013

Udo Voigt

Vorsitzender 1996 - 2011

Günter Deckert

Vorsitzender 1991 - 1996

Martin Mußgnug

Vorsitzender 1971 - 1991

Adolf von Thadden

Vorsitzender 1967 - 1971

Friedrich Thielen

Vorsitzender 1964 - 1967

Aus 50 Jahren NPD
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