20.10.2009
Von wegen Braunkohle-Ausstieg
Linke wird Opfer ihrer eigenen Lügen
Für ein Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue machte man sich seitens der Linken stark, scheinbar alles nur Wahlkampfgetöse. Nun winken Regierungsposten und dementsprechend satte Bezüge, da steht das Heimatrecht der Menschen in Atterwasch, Kerkwitz und Grabko plötzlich doch wieder zur Disposition. Unzählige Einwohner der gefährdeten Gemeinden schenkten der Linken ihre Stimme, im Vertrauen, daß diese die drohende Zerstörung und Abbaggerung der Traditionsgemeinden würde aufhalten können. Doch nun wird ihnen bewußt, daß die Aussagen einer Systempartei vor der Wahl mit denen nach der Wahl nichts mehr gemeinsam haben müssen. Da kann aus einer sozialkritischen politischen Kraft über Nacht eine turbokapitalistische werden, die sich einen Dreck um die Versprechen von gestern schert.
Nur zu verständlich die Wut der Menschen in den betroffenen Gemeinden, auch einige Mitglieder der Linkspartei denken der "Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN)" zufolge schon über einen Austritt aus der Partei nach. Stolpert die asoziale Linkspartei nun vielleicht über ihre dreisten Lügen? Früher galt die FDP aufgrund ihrer wankelmütigen Art als Umfaller-Partei, nun kann sich die Linke mit derartigen Attributen schmücken. In der PNN werden Bürger und auch Anhänger der Linken zitiert, die ganz offen von falschen Versprechen und sogar Wahlbetrug sprechen.
Das langjährige Mitglied im Braunkohle-Ausschuß, Klaus Muche, vertritt die Ansicht, daß die Linke sich nicht einmal um einen Kompromiß mit der SPD in Sachen Braunkohleverstromung bemüht, sondern komplett auf die Platzeck-Positionen umgeschwenkt ist. Und wie einseitig die sind, daß weiß jeder interessierte Beobachter.
Der Konzern Vattenfall Europe scheint mit seinen Milliönchen die gesamte brandenburgische Polit-Landschaft durcheinander gebracht zu haben, verantwortungsbewußte und volkstreue Repräsentanten sind im neuen Landtag nicht zu finden.
Bei der Linken sprach man vor Kurzem noch von einer anderen, ökologisch verträglichen Energiepolitik. Was ist daraus geworden? Man paßt sich Vattenfall und seinen Profitinteressen an, egal wie volksfeindlich diese sind, nur um an die schmierigen Tröge der Macht zu kommen. Man heißt die Abbaggerung und Vernichtung unzähliger Existenzen gut, nur weil man nicht in der Lage ist, eine nachhaltige, auch die Interessen kommender Generationen berücksichtigende Energiepolitik umzusetzen. Eine echte Energiewende muß anders aussehen!
Die von uns Nationalisten geforderte Energiepolitik strebt den Dreiklang aus Sicherheit der Energieversorgung, Umweltfreundlichkeit und bezahlbaren Strompreisen an. In diesem Zusammenhang fordern wir die Verstaatlichung sämtlicher Energiekonzerne auf deutschem Boden. Energie muß Volkseigentum sein, nicht Spekuliermasse internationaler Kapitalisten! Ferner befürworten wir das Ende der Aufschließung neuer Braunkohletagebaue und den Ersatz durch regenerative Energiequellen. Wir setzen uns für ein vom Land Brandenburg finanziertes Umschulungs- und Weiterbildungsprogramm ein, mit dessen Hilfe den im Braunkohlesektor Beschäftigten der Übergang in den regenerativen Energiesektor ermöglicht wird. So können die beiden Knackpunkte saubere Energie und Arbeitsplatzsicherheit miteinander in Einklang gebracht werden.
Eines muß klar sein: ein ewiges Wachstum kann, wird und darf es nicht geben, da es eine Versündigung an unseren Nachkommen wäre, wenn unsere Generation sämtliche Ressourcen aufbrauchen würde. Daher fordern wir die Ausarbeitung eines Energiesparkonzepts, dessen Ziel es sein muß, den Automobilverkehr auf deutschen Straßen und den Energieverbrauch in unseren Haushalten und Unternehmen deutlich zu reduzieren.
Wenn die Linken und ihre grünen Trittbrettfahrer schon vergessen, daß wir Menschen Teil der Natur sind, sollten wir Nationalisten nie vergessen, daß, wenn wir die Natur zerstören, wir auch uns selbst die Grundlagen zum Leben nehmen.
Ronny Zasowk

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